Lamatempel - Tibet in China

Der Lamatempel befindet sich im nördlichsten Teil von Peking und ist ein sehr berühmter Tempel, der 1694 erbaut wurde und dem Kaiser Yonghzen als Residenz diente. Im dritten Regierungsjahr wurde dieser Tempel in Yonghe Gong, was übersetzt „ Palast der Harmonie und Frieden „ bedeutet, umbenannt.


Als Yonghzen 1723 auf den Thron gestiegen ist, wurde die Hälfte der Residenz als Kaiserpalast genutzt und die andere Hälfte zu einem Lamastempel umgebaut, welcher ein typischer Tibetanisches Kloster ist. Dieses Kloster war während der tibetanische gebetsmühlenKulturrevolution Chinas 1965-1967 geschlossen und wurde erst wieder 1980 restauriert und neu eröffnet.

Der Lamismus gehört zu den Hauptrichtungen des Buddhismus. Der Lamatempel gehört in Peking zu den größten tibetischen Tempeln und ist bis auf nur wenige Elemente in seiner Architektur Chinesisch und weniger Tibetisch erbaut worden. Im Tempel selber befinden sich ein paar Tibetische Gebetsmühlen, so wie auch Aufschriften und Beschreibungen auf Chinesisch, Tibetisch, Mandschurisch und Mongolisch.

Der Tempel ist in unterschiedliche Gebäude – Religionsgebäude -  unterteilt, von denen das höchste Gebäude der Pavillon des zehnfachen Glückes ist. Hier steht ein 18 Meter hoher Buddha drin. In seiner Höchstzeit lebten hier über 1000 Mönche, deren Funktion bis in die 50er Jahre andauerte, bis sie dann durch die Kulturrevolution verjagt wurden.

Wenn man den Tempel betritt, befinden sich am Eingang bereits ein hölzernes Ehrentor und im Anschluss der Innenhof folgt. Neben zweier Pavillons stehen hier auch der Glocken und der Trommelturm und die großen Hallen. Die Halle der Himmelskönige, die Halle der Harmonie und es Friedens, so wie die Halle des Ewigen Schutzes, sind die Vorläufer des nördlich auf einer Achse gelegenen Haupttempels, die Halle des Gesetzrades. Diese Halle diente als Lehrhalle und war wirklich leer, um der Funktion der Leere = des allen seins eine Bedeutung zu geben.

Datum: Freitag, 11. Juli 2008 15:00
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