Gräber der Ming Dynastie

Ungefähr 50 Kilometer nordwestlich von Beijing befinden sich die 13 Ming Gräber, in denen 13 von den insgesamt 16 Kaisern unten am Fuße des Tianshou Berges beerdigt wurden.


Das erste Grab hierzu wurde 1409 und das letzte Grab 1644 erstellt. Der Bau dieser Gräber begann gleichzeitig mit dem Bau des Kaiserpalastes 1406 , wo man das Grab für Kaiser Zhu Di ausbaute.
Die 13 Gräber waren früher mit einer 40 km langen Schutzmauer die sich direkt hinter dem Haupttor befand umschlossen, welche dann 1949 allerdings zerstört wurde.Heute sieht man dort nur noch einen Bruchteil kleiner Ruinen. Hinter dem Haupttor befindet sich eine 6 ½ Meter hohe Gedenktafel, unter der sich ein Drachenkopf und eine Schildkröte befinden. Ming VaseEin Aufspruch hierauf teilt dem Leser mit, dass diese tafel zum Gedanken an Changling ist und preist ihm den göttlichen Verdienst und die heilige Tugend.

Läuft man den Weg weiter, stößt man auf 24 weitere Tierfiguren, wie z.B. Löwen, Elefanten, Fabeltiere, Pferde und auch Einhörner und Kamele. Des weiteren folgen dann 12 steinernde Menschenfiguren, deren Verdienste hier gehuldigt werden. Der Brauch, das ein Kaiser auch nach dem Tod seine Leibwächter und engsten Bediensteten an seiner Seite hat, wird durch diese Steinfiguren angezeigt. Erreicht man das Ende der Stein und Statuen Alle, so stehen vor dem Drachen und Phönixtor.  Alle 13 Ming Gräber bilden eine Einheit, wovon jedes einzelne Grab wieder eine eigene Einheit für sich ist. Mindestens 250 Meter bis höchsten 4 Kilometer Entfernung, liegt zwischen den einzelnen Gräbern, die zwischen den aufeinender folgenden Kaisern immer wieder aufs neue Umgebaut wurden.

Datum: Samstag, 12. Juli 2008 15:00
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