Chinesische Mauer - Das 8. Weltwunder

Die Chinesische Mauer ist zweifelsohne das Wahrzeichen für China und ein Besuch Pekings ohne Abstecher zu diesem Monument chinesischer Kultur ist fahrlässig. Sie gilt als das größte Bauwerk der Welt, gemessen an ihrer Länge von stattlichen 6000 Kilometern und ihres unglaublichen Volumens. Jedoch nicht nur ihre bloßen Ausmaße sind überwältigend auch die Überlegung und die Anstrengung der Errichtung sind bemerkenswert. Die Errichtung dieses einmaligen Schutzwalles nahm Jahrhunderte in Anspruch und reichte vom 5. Jahrhundert vor Christus bis zur vollständigen Vollendung im 16. Jahrhundert. Eine unermessliche Bauzeit.


Die Chinesische Mauer besteht heute nicht mehr in voller Ausdehnung, aber reiht man die noch heute bestehenden Teilstücke aneinander würde sich eine Strecke von New York bis an die Westküste der USA nach Los Angeles ergeben. Die Chinesische Mauer ist noch immer ein Bauwerk von monumentaler Größe. Eines der bekanntesten Teilstücke befindet sich in der Nähe von Peking bei Badaling. Dem Verlauf einer Hügelkette folgend, gab dieser Teilabschnitt höchste Sicherheit und heutigen Besuchern einen Einblick in die Baukunst der damaligen Zeit.

Touristen aus aller Welt bietet sich gerade hier ein einmaliges Bild, schmiegt sich die gewaltige Mauer doch mit Leichtigkeit einem Hügelkamm an und bietet so ein grandioses Fotomotiv. Gespickt von Wachttürmen aus der Ming Dynastie (1368-1644) bietet der Abschnitt nahe Pekings auch in kultureller Hinsicht sehr viel.
Die Möglichkeit einen in seiner ursprünglich erbauten Form belassenen Mauerabschnitt zu bewundern, bietet sich 110 Kilometer nordöstlich von Peking in Simatai.

Die Chinesische Mauer ist heute leider teilweise in einem schlechten Zustand, was jedoch auf ihre schiere Größe zurück zuführen ist. Teilstücke wurden bereits in den frühen 50′ger Jahren des letzten Jahrhunderts restauriert andere Teilstücke wiederum sind in bedauernswürdigem Zustand.

Datum: Sonntag, 20. Juli 2008 21:35
Trackback: Trackback-URL

Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Diesen Artikel kommentieren

Kommentar abgeben

Impessum